diese Jazz- und Blues-Klänge üblicherweise nicht so oft höre, fand ich die Stimmung genial und genoss zusammen mit Jan und Yanice bei ein paar Bierchen die Musik; meist in meiner Lieblingsbar „Maison“. Die Stadt am Ufer des Mississippi hat aber auch noch anderes zu bieten. So zum Beispiel den Lower Ward District, der während des Hurricanes „Katrina“ besonders verwüstet wurde und heute viele verlassenen und zerstörte Häuser aufweist. In Gesprächen mit Locals wurde mir gesagt, dass das Wasser nach Dammbrüchen 3-4m hoch bis unter die Dächer ragte und über 2 Wochen lang nicht abfloss sodass die Häuser erhebliche zusätzliche Schäden zum Wind erlitten. Außerdem seien bei der kompletten Evakuierung über 80% der Einwohner geflohen, was in einem Riesechaos auf den Highways sorgte. Der Anblick dieser Häuser war sehr einprägsam. Danach besuchte ich noch den ältesten Friedhof der Stadt, St. Louis Cemetery #1. Dieser bald 250 Jahre alte Friedhof unterscheidet sich durch seine überirdischen teils meterhohen Gräber
inmitten der Stadt. Gräber verschiedenen Alters und unterschiedlicher Formen tragen zu einer einmaligen Szenerie die bei Nacht bestimmt hohes Gruselpotential hat. Schlussendlich bin ich über den French Market der viel gutes Seafood anbietet zurück ins French Quarter, wo ich mich kulinarisch standesgemäß mit einem Po-Boy (langer Burger mit frittierten Shrimps, Salat und bester Sauce separat zu feinen Pommes) von der kultigen Stadt verabschiedete.
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